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Publikationen von MAJ          

Stand: 11. Januar 2018

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aktuelle Publikationen

 

 

 

Stand: 11. Januar 2018

 

5 Jahrzehnte Kunstförderung in der Region Maas Schwalm Nette Teil I Accardi - Krämer Seiten 1 -130, Teil II Krämer - Zobel Seiten 131 - 350 (Ausstellungskatalog der Galerie Juelicher 2010),    SyltShuttle (Roman 2009),   Die Irre von Goitzrode (Roman 2004),  Die Geschichte der Herren von Brempt (2004),   flüchtige Begegnung in St. Wendel (Roman 2004),  100 Jahre Raiffeisen-Warengenossenschaft Schwalm-Nette (1996),  Léeve en Krööchte (1995 herausgegeben),   100 Jahre Volksbank Rheydt (1995), 100 Jahre Volksbank Schwalmtal (1994),   Bau- und Kirchengeschichte von St. Bartholomäus (1987),  Die verpasste Gegenwart (Roman 1982),  St. Antonius Eremyt (1980),  Geschichte der St. Antonius Bruderschaft (1980),   Dr. Wilhelm Lindemann (1978),   Abriss über die historischen Zusammenhänge der Familien Bonsels (1978),   Niederkrüchten in alten Ansichten (1977),    Stiftung Gerards (Kunstkatalog 1971),

 

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Belegexemplare

 

 

 

 

 

 

 

 

 Stand: 11. Januar 2018

Vier Jahrzehnte Kunstförderung in der Region Maas Schwalm Nette (Ausstellungskatalog der Galerie Juelicher 2010) >FA Jülicher, Gützenrath, Abriss über die historischen Zusammenhänge der Familien Bonsels >Kreisarchiv Viersen > FA Jülicher, Gützenrath  > StA Wegberg  > okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.), Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf, >www.Kurt-Bonsels.de/unter148.html, Bau- und Kirchengeschichte von St. Bartholomäus Niederkrüchten > KA Niederkrüchten > Stadtbücherei Mönchengladbach  >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.) >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6145), Burg Brüggen im Wechsel der Geschichte > Stadtbücherei Mönchengladbach >FA Jülicher, Gützenrath > Archiv des Landschaftsverband Rheinland >Kreisarchiv Viersen  >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.) >Köffler Martin, Düsseldorf 2006, 5. erweiterte Auflage Seite 7 unter Festungsinventar,  Chronik, Schule für Lernbehinderte, Gemeinde Schwalmtal > Gemeindearchiv Schwalmtal, >Archiv der Schule an der Schwalm in Schwalmtal, Das Bildzeichen Mensch und seine grafische Differenzierung >FA Jülicher, Gützenrath, Das grafisch Arbeiten im Kunstunterricht der Volksschule >FA Jülicher, Gützenrath, Die Geschichte der Herren von Brempt >Kreisarchiv Viersen > Stadtbücherei Mönchengladbach >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6139) >Universitätsbibliothek Köln   >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.), Germanisches National Museum Nürnberg (unter BNR 201303510 Jülicher MA), Die Geschichte der Schützenbruderschaft vom hl. Antonius Eremyt > FA Archiv Jülicher, Gützenrath > Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c 6280(10)), Die Irre von Goitzrode >FA Jülicher, Gützenrath >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6138),, Die verpasste Gegenwart >FA Jülicher, Gützenrath  >Stadtbücherei Mönchengladbach >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (oo:pfl/c6521(9)), Dr. Wilhelm Lindemann >Kreisarchiv Viersen, >FA Jülicher, Gützenrath >Stadtbücherei Mönchengladbach > Stadtbücherei Viersen, flüchtige Begegnung in St. Wendel >FA Jülicher, Gützenrath >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6137), 15 Jahre Junge Union des Kreises >Druckerei Girkens Übach Palenberg >FA Jülicher, Gützenrath > CDU KV Heinsberg >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6279(8)), Geschichte der St. Antonius Bruderschaft > Archiv der St. Antonius Bruderschaft > FA Jülicher, Gützenrath, Geschichte des Bienenzuchtverein Niederkrüchten >FA Jülicher, Gützenrath, 100 Jahre Raiffeisen Warengenossenschaft Schwalm Nette >Archiv der WGS >Stadtbücherei Mönchengladbach >FA Jülicher, Gützenrath, 100 Jahre Volksbank Rheydt > Archiv der Volksbank Rheydt >FA Jülicher, Gützenrath >Stadtbücherei Mönchengladbach >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6279(7)), 100 Jahre Volksbank Schwalmtal >Archiv der Volksbank Schwalmtal  >Stadtbücherei Mönchengladbach >Kreisarchiv Viersen >Stadtbücherei Viersen   >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.) >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6141), Léeve en Krööchte >Stadtbücherei Mönchengladbach >Universitätsbibliothek Köln >FA Jülicher Gützenrath, >Kreisarchiv Viersen > Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c6280(9) Niederkrüchten in alten Ansichten >Verlag Zaltbommel NL >FA Jülicher, Gützenrath  >Stadtbücherei Mönchengladbach >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.) >Kreisarchiv Viersen  700 Jahre Gützenrath > Archiv St. Bartholomäus Gützenrath >FA Gützenrath >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.) >Universitätsbibliothek Düsseldorf Onlinekatalog ULB Düsseldorf (00:pfl/c4994), , Stiftung Gerards (Kunstsammlung des Kreises Heinsberg) >StA Erkelenz > Kreisarchiv Heinsberg >FA Jülicher, Gützenrath, SyltShuttle >in FA Jülicher, Gützenrath, Warum bin ich in der Sonderschule >Archiv des St. Wolfhelm Gymnasiums Waldniel >FA Jülicher, Gützenrath, Druckerei Ecken, Waldniel   >okeanos-www.hbz-nrw.de (Standardsuche Person Juelicher Manfred A.)

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Publikationen in

Vorbereitung     

 

Stand: 11. Januar 2018

 

Werkverzeichnis Marie Luise Lenssen Jülicher 1986 - 2011 (2018)

Werkverzeichnis der Druckgrafik MAJ 1980 - 2011 (2018)                  

Die Ratsherren von Niederkrüchten, Satirische Essays, (2018) 

Lyrik von und mit Manfred A. Jülicher (2018)  

Kommt Zeit - kommt Gott (2018)

 

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vergriffene Bücher

 

 

 

 

 

 

Stand: 11.Januar 2018

 

60 Jahre FDP in Niederkrüchten (Teil I 145 Seiten und II 147 Seiten) 2011, 10 Exemplare,

Biografie über Manfred A. Jülicher, Familiengeschichte, PC Druck Niederkrüchtener Druckwerkstatt Eigenverlag, Niederkrüchten 1993, 38 Seiten, 5 Exemplare,

Chronik der St. Bartholomäus Schützenbruderschaft Gützenrath, Druck Landschaftsverband, Gützenrath 1986, 11 Seiten, Auflage 1000 Exemplare

Parteizeitung der FDP: echo liberal< herausgegeben (1984 -  2009) als Faksimile Druck in schwarz / weiß erhältlich nach Anfrage: M. A. Jülicher

100 Jahre Bienenzuchtverein Niederkrüchten, Vereinschronik, Druckerei Ecken ,Waldniel 1980, 84 Seiten, 200 Exemplare 

Warum bin ich in der Sonderschule? (Schüleraussagen), Druckerei Ecken, Waldniel 1977, 30 Seiten, Auflage 200 Exemplare 

Die Geschichte der Herren von Brempt, lokalhistorische Abhandlung, NK Druckwerkstatt - Eigenverlag, Gützenrath 1973, 135 Seiten, 1. Auflage 50 Exemplare

Bringt Leben in die Burg, Kunstkatalog, Druck Stadt, Erkelenz 1973, 18 Seiten, Auflage 1000 Exemplare 

Herausgeber der Parteizeitung > CDU aktuell< 1978 - 1980

Parteizeitung der JUNGEN UNION Kreisverband Erkelenz, herausgegeben 1967 - 1969

Burg Brüggen im Wechsel der Geschichte 1979, Druck Ecken, Waldniel, 44 Seiten, 2. Auflage je 1000 Exemplare, herausgegeben vom Landschaftsverband Rheinland

15 Jahre Junge Union des Kreises, 1973, 1000 Exemplare, Druckerei Girkens,  Übach-Palenberg

 

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weitere Links Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht (LG) Hamburg unter http//www.online-recht.de entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Website und mache mir diese Inhalte auch nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links.
  www.kurt-bonsels.de   > arena  > vorwort   > Stand 1977
  www.kreis-viersen.de    >Büchereionline >Finde: Juelicher Manfred A. > Autor > Kreis- und Stadtbibliothek Kempen
  www.archive.nrw.de   >Kommunalarchive  > Gemeindearchiv Niederkrüchten > Information und Service > Literaturhinweise > Juelicher MA
  okeanos-www.hbz-nrw.de      > Standardsuche Person Juelicher Manfred A., >Nr. 5 (700 Jahre Gützenrath)
  www.peter-weiser.de   > B. Spezielle Literatur > Sauerland Hzgtm Westfalen Grafschaft Mark > Juelicher Manfred A.
   
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käufliche Publikationen

Stand: 11. Januar 2018

 

Familiengeschichte J ü l i c h e r  -  Pohlen  -  Dattenberg;   Jülicher   Nijssen  -  Lausberg   und   Jülicher   Lenßen  -  Helgers
Geschichte der Familien:

Jülicher - Pohlen - Dattenberg

Jülicher - Nijssen - Lausberg

Jülicher - Lenßen - Helgers

"lose- Blatt - Sammlung", PC-Eigenverlag, Niederkrüchten Stand: 2017, Auflage 10 Lektoren - Exemplare, 3 Bände (auch einzeln beziehbar), Preis: auf Anfrage

letzte Bearbeitung: 20. November 2017

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60 Jahre

liberale Politik

in Niederkrüchten

1949 - 2009

 

Teil I und II

Manfred A. Jülicher

 

 

60 Jahre liberale Politik in Niederkrüchten,   PC-Eigenverlag,  Niederkrüchten 2011, Teil I  und Teil II je 145 Seiten, Auflage 10 Exemplare, 50 €   je Einzelband antiquarisch             

 

Diese für den heutigen FDP-Ortsverband Niederkrüchten erstellte chronikartige Darstellung der Kommunalpolitik aus liberaler Sicht basiert auf einer Vielzahl von persönlich gesammelten Unterlagen im Familienarchiv Jülicher in Gützenrath. (FA Jülicher FDP). Fast alle hier auszugsweise und auch im Originaltext wiedergegebenen Darstellungen liegen bereits in anderer Form gedruckt vor. Dabei handelt es sich insgesamt ausschließlich um öffentlich zugängliche Quellen und Dokumente, die dem Verfasser alle ausschließlich auch vorliegen. Viele der hier publizierten Texte stammen auch im Original vom Herausgeber selbst. Kommentare und persönliche Stellungnahmen enthält diese Chronik grundsätzlich nicht. Da bei einer solchen Abhandlung niemals Vollständigkeit erreicht werden kann und auch fehlerhafte Wiedergaben nicht ausgeschlossen werden können, wird diese „Chronik“ vor der endgültigen Drucklegung vom Verfasser zunächst über PC gedruckt und per Hand als Buch gebunden, um gegebenenfalls ergänzt und auch immer noch korrigiert werden zu können.

 

Am 04. Dezember 1945 wurde der „Landesverband der Nordrheinprovinz der Demokratischen Partei Deutschland“ gegründet, dessen Vorsitzender der Buchhändler und Druckereibesitzer Friedrich Middelhauve wurde. 3) (S.122 ) Am 08. Januar 1945 gelang ihm auf der Delegierten Tagung in Opladen die Gründung des Zonenverbandes der „Freien Demokratischen Partei“ (FDP). In dem grundlegenden Parteiprogramm ging es damals um das Prinzip der unternehmerischen Handlungsfreiheit, das Bekenntnis zum Privateigentum, die Forderung nach Verstaatlichung einiger Grundstoffindustrien, die betriebliche Mitbestimmung, die soziale Sicherung für Arbeitnehmer, eine Bodenreform, die ausgleichende Verteilung der Kriegsfolgelasten, die Warnung vor klerikalen Einflüssen in der Politik und eine starke kommunale Selbstverwaltung. 3) (S. 123) Mit dem zügig beschlossenen Grundsatzprogramm wurden alle Meinungen der sich auf dem Land erst schleppend bildenden liberalen Meinungen und Interessengruppen außer Acht gelassen. Diese waren nicht zuletzt Ausdruck des politischen Engagements und des Intellekts der sich hier zusammenschließenden Akteure. 3) (S. 124) Damals war der Landwirt Wilhelm Brester aus Dam vom 16. Januar 1946 bis November 1952 Bürgermeister der Gemeinde Niederkrüchten. 62) Als die britische Militärregierung am 23. August 1946 unser Land gründete, war der Alltag in Nordrhein Westfalen bestimmt von den Folgen des 2. Weltkrieges, obwohl am 28. Januar 1946 der Rat in Niederkrüchten, wenn auch ohne Liberale, schon tagte; die Ratsvertreter wurden in dieser Sitzung durch Zuruf gewählt, um einen Verfassungsausschuss zu wählen. 63) Dabei war der ländliche Raum zwischen Niederrhein und niederländischer Grenze weniger von den Nachwirren des 2. Weltkrieges belastet als die städtischen Ballungsräume. In Niederkrüchten wurde Oberpfarrer Peter Hansen als Ehrenbürger der Gemeinde von der Militärregierung vom 02. März 1945 bis zum 31. August 1945 als Bürgermeister eingesetzt, der Landwirt Matthias Jansen entsprechend in Elmpt. 63) Der von der britischen Besatzungsmacht ernannte erste Landtag trat am 02. Oktober 1946 in der Düsseldorfer Oper zu seiner ersten Sitzung zusammen. 1) Von den 200 Abgeordnetenmandaten wurden proportional zu den geschätzten Ergebnissen der Endphase der Weimarer Republik 9 an die FDP vergeben.“ 2) Am 07. Oktober 1946 war der Landwirt Hermann Mevissen in Elmpt Amtsdirektor und Bürgermeister in Personalunion 63) und es formierten sich schnell wieder die politischen Kräfte zu Neugestaltung und Wiederaufbau unseres Landes und unserer Gemeinde. Dabei waren die Aussichten für die Gründung einer neuen liberalen Partei aufgrund der Vielfalt der liberalen Meinungen in den unterschiedlichen Landesbezirken äußerst schwierig. Andersdenkende, die zwar der Liberalisierung nahe standen, sich aber nicht einer Gesamtpartei unterordnen wollten, wanderten zunächst ab und gründeten Konkurrenz-Parteien, die aber von flüchtiger Natur blieben. 3) Der politisch organisierte Liberalismus brauchte, vor allem im ländlichen Bereich, sehr lange, um sich aus einer Vielzahl von lokalen und regionalen Strömungen und Interessengruppen schließlich dennoch zu arrangieren.
 

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Vier Jahrzehnte

5 Jahrzehnte Kunstförderung

               in der Region

Maas Schwalm Nette

Teil I und II

2010

                          

            Manfred A. Juelicher

 

50 Jahre Kunstförderung. PC-Eigenverlag,  Niederkrüchten 2010, Teil I  und Teil II je 145 Seiten, Auflage 50 Exemplare, 30 €   je Einzelband              

Teil I: Accardi, Achten, Achterfeld, Adami, Aderhold, Aeffner, Aktion gegen Gewalt, Albers, Amedick, Amler, Antes, Arakawa, art niederkrüchten, Aubertin, Barac, Baumann, Bay, Becher Bernd, Becher Hilla, Behrla,  Bellenger I., Bellenger L., Bellver,  Bendgens, Berger, Bestände I, Bestände II, Beuys, Bischofshausen, Blech, Bluhm,  Boehm, Bonalumi, Bonato, Bons, Borchard, Boriani, Bräuer, Brecht, Broodhaers, Brüning, Brunbauer, Bruni, Büschgens, Buren, Buthe, Calos, Castellani, Cremer, Cruz Diez, Cuypers, Dahl, Dammers, Dattenberg, de Vries, de Munnik, Dittrich, Demattio, Dohr, Drewer, Driessen, Eismann, Equipo 57, Erkelenzer Künstler, Ettel, experimentelle Kunst - eine Klasse für sich, Filliou, Fischer D., Fontana, Fournell, Fotorealismus, Fröde, Galerie HKV, Galerie HS, Galerie Jülicher, Galinova, Gather, Gaul, Geiger, Gerlon,  Gib Acht (8), Girke, Glasmeier, Gmachreich, Goepfert, Goeritz, Gonschior, Grafik aus der CSSR, Graesel, Grau, Grigat, Gross-Steffen, Gruppe SYN, gruppe x, Haak, Hähner, Hansen, Happening, Haubner,  Hebestreit, Heerich, Heil, Heinen,  Heibel, Heinzel, Hengesbach, Henke,  Herzog, Hilbig-Oliver,  Hilgemann, Hillenbrand, Hilmar, Hoffmann, Hoehne, Hollein,  Holmgren, Holterbosch, Hommage to The Square, Hyllus, internationale Grafik, indische Seidenmalerei, Janke, Jansen-Meints, Jansen T., Jansen R., Jacquet, Joncker, Jones, Jülicher Galerie, Jülicher, Jung, Junge Kunst 1965, Junge Kunst 1967, Junge Kunst 1968, Junge Kunst Berlin,  Kahlen, Kalkhof, Kardoling, Keer, Kiessling, kinetische Objekte 1966, kinetische Objekte 1966.4, kinetische Objekte 1974, kinetische Multiples, Klaeren, Klaps, Klein, Kleineberg, Klingbeil, Klos, Klothen, Klügel, Klusen, Koberling, Koch H., Koch T., Kocsis, Köpke, Köthe, Koken, Kolar, Krämer,

Teil II: Krämer, Kraforst, Kramer, Krings, Kriwet, Künstler der Galerie Jülicher 1966, Künstler der Galerie Jülicher 2001,, Künstler sehen Niederkrüchten, Kunst in der Bank 1973 - 1975, Kunstsammlung Kreis Heinsberg, Kunstsammlung Lenssen-Jülicher Marie Luise 2011, Kuppels (+2014), Kusama, L´Hoest, Lajos, Lamers, Landeskulturtage vor Ort, Lang, Lanser, Laufs, Le Parc, Lenk, Lennartz, Lenssen- Jülicher, Lentz, Lersch, Lichtenstein, Lohbusch, Long, Ludewig, Lueg, Luther, Lüpertz, MachArt, Mack, Malina, Manzoni, Marcks, Marschalk, Mauder, Mazel, Megert, Meints, Meise, Melai, Mennicken, Mörs, Moreau, Müller Maritta, Müller Max, Müller Peter, Müller-Domnik Fritz, Nasser, Nelles, Niederkrüchtener Künstler 1986, Niederkrüchtener Künstler 1987, Niederkrüchtener Künstler 1992, Niederkrüchtener Künstler 1993, Niederkrüchtener Künstler 1999, Nienhaus, Nitsch, Oehm, Oliver, Orth, Overberg, Padden, Palic, Panamarenko, Petrovic, Piene, Projekt orientierte Kunst, Panhaus, Pankartz, Peeters F., Peters B., Piene, Pöhler, Pommerenk, Pop-Art-Grafik, Posenenske, Quinte, Ramachantria, Ramirez, Ramos, Randerath, Rauschenberg, Rehmann, Richter, Riedel, Roehr, Roubert, Rütten, Rzeppa, Sadakane, Salentin, Saran, Schenk, Schlenker, Schmidt-Rhen, Schmölders, Schoonhoven, Schroers, Schudlich, Sementsov, Sevens, Simeti, Singer, Solbach, Sommer, Soto, Sperber, Spindel, Sporn, Staakman, Stabenow, Stanley, Stichting (Stiftung) L.5., Stieding, Stoll, Strauß, Takis, Tappenbeck, Thek, Theissen, Thoma, Thorner, Tillmann U., Tillmanns A., Uecker, Urban, Vaessen, van der Linden, van Munster, van Rooy-Schürmann, van Stiphout, Verhalen, Verwoert, Viethen, Vigo, Vilpalton, Völker, Völlmar, Voemel, Vogt, Vossen, Walters, Warhol, Weber R., Wegerl, Weiner, weiße Bilder, Wieschke, Wilding, Wintersberger, Wischelhaus, Wittenborn, Wolf, Wolters, Wunderlich, Zander, Zedelius, Zerbes, Zeuch, Zins, Zobel,

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SyltShuttle, Roman, PC Druck, Eigenverlag, Niederkrüchten 2009, voraussichtlich 208 Seiten, Auflage 50 Exemplare Hand gebunden und signiert, á 25,00 €

In dem vorliegenden Roman erzählt M. A. Jülicher die Beziehung der Ruth Maria von Vogelsang zu Marius Stollberger, der mit seiner Ehefrau Anna Sylt besuchte und seitdem von dieser Insel wie magisch angezogen wurde.

1999

Marius Stollberger, seine Ehefrau Anna und ihr Hund >Cliffton von downtown< begannen ihre Urlaubsfahrt bereits früh in der Nacht, um dem angesagten Stau auf den Autobahnen zu Beginn der Sommerferien zu entgehen. Punkt ein Uhr zehn verließen sie ihren Bungalow auf der Lousbergstraße in Aachen in der Nähe der niederländischen Grenze zwischen Lousberg und Laurensberg, den sie 1981 bezogen hatten. Sie fuhren direkt zum Europaplatz über die Autobahn nach Köln und dann in Richtung Norden. „Ab hier führen alle Straßen nach Sylt“, sagte Marius Stollberger scherzhaft zu seiner Frau als sie das Autobahnkreuz Köln West erreichten. Bis auf einen seit Jahren die Autofahrer nervenden Stau bei Münster kamen sie bis Hamburg zügig voran. Vor dem Elbtunnel kam es für eine viertel Stunde zu einer Fahrtverzögerung durch zäh fließenden Verkehr, der sich aber bis zur Abfahrt in Richtung Itzehoe wieder auflöste. Aus Itzehoe kannte Marius Stollberger einen Klassenkameraden, dessen Familie 1958 ins Rheinland gezogen war, und der mit ihm seit der Unterprima das Kaiser Karl Gymnasium in Aachen besucht hatte. Beide schlossen neunzehnhundertsechzig im Februar ihre Schulzeit mit dem Abitur ab. Als sie die Autobahn in Richtung Heide passierten, erinnerte sich Marius Stollberger wieder seines damaligen Klassenkameraden Volker, der nach dem Abitur seinen Lebensbereich wieder nach Itzehoe, seiner Geburtsstadt, verlegt hatte. Später erfuhr Marius Stollberger bei einem Telefonat zur Organisation eines Klassentreffens nach fünfundzwanzig Jahren, dass die Familie des ehemaligen Klassenkameraden zwischenzeitlich in den Schwarzwald verzogen sei, nachdem der einzige Sohn dieser Familie im Straßenverkehr tödlich verunglückt war.

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Die Irre von Goitzrode, Roman, PC Druck, Eigenverlag, Niederkrüchten 2001, 348 Seiten, Auflage 50 Exemplare Hand gebunden und signiert, á 32  €

Der vorliegende Roman trägt teilweise autobiografische Züge. Die Romanfiguren verkörpern aber höchstens bruchstückhaft die Charakterzüge konkreter Menschen, die in dem vorliegenden Roman von imaginären Personen verdrängt werden. Namentliche oder inhaltliche Übereinstimmungen mit noch lebenden Personen wären rein zufällig. Deren Titel und politische Tätigkeiten werden - je nach historischer Bedeutung - gegebenenfalls dann auch namentlich mit entsprechenden realen Daten und Fakten belegt. Die historischen Anmerkungen dienen aber lediglich dem Verständnis der Handlung.

Die warmen Strahlen der bereits tief über den Bäumen des Venns stehenden Abendsonne strahlten mit letzter Kraft noch einen Rest Wärme aus. Es hatte schon lange nicht mehr geregnet. Die Straßen und Wege des Gebietes waren mit Fließsand bedeckt, der im Gebiet der deutsch niederländischen Grenze im Nordwesten Deutschlands von der unter Naturschutz stehenden „Peel“ herübergeflogen war. In dieser Gegend war die Landesgrenze vom Reichswald bis zum „Vaalser Quartier“ auf deutscher Seite 1815 beim Wiener Kongress  einen Kanonenschuss weit von der Maas gezogen worden, so dass sich hier die deutsche Grenze parallel zur Maas flussartig hinschlängelt. Ein idyllischer Grenzstreifen, in dem sich immer mehr Naturparks auf ganz natürliche Weise entwickelten. Cleveren Kommunal- und Landespolitikern war es gelungen, unter dem Oberbegriff der „Erhaltung von Wald- und Naturschutzcharakter“ in dieser Landschaftsidylle zunächst durch Auskiesung des Sumpfgebietes einen „stillen Waldsee“ entstehen zu lassen, um das angrenzende Umland dann für Ferienheime und Bungalows kommerziell auszunutzen. Dass die Kommunal- und Landespolitiker hier einen Bungalow besaßen, war purer Zufall. In unmittelbarer Nähe dieser „Vennkotten“  lag verträumt ein Segelflugplatz der Royal Air Force. Von den im Aufwind schwebenden Segelflugzeugen waren weder die Dächer der Häuser noch die fast ausschließlich rechtwinklig verlaufenden Straßenzüge des Erholungsgebietes zu erkennen. Beide versteckten sich unter den Baumkronen der hier heimischen Erlen und Kiefern rund um den obligatorischen Baggersee als „stiller Waldsee“ inmitten dieses urwüchsigen Venns. Parallel zum See verläuft eine schnurgerade von einem Graben begleitete Hauptstraße als Sackgasse. Rechts und links der Straße überqueren kleine Waldpfade die an diesen Stellen verrohrten Entwässerungsgräben. Die Stichwege sind bloße Zugangswege zu den einzeln nummerierten Bauparzellen rund um den See. Überschattet wird diese Idylle von zwei Wohnsilos, die wie tote Monster das Landschaftsbild geheimnisvoll überragen und den Kurzurlaubern vorbehalten sein sollten. Als jedoch der Fremdenverkehr ausblieb, versuchte man diese „Maisonetten“ mit weit überzogenen Preisvorstellungen an die neue Sozialgruppe der „Singles“ zu verkaufen, die sich in unserer Gesellschaft zunehmend bildet. Dabei handelt es sich meist um Käuferschichten, die sich dem Trubel der nahe gelegenen Städte entziehen wollen oder müssen. Die beiden den See überragenden Baumonster entpuppten sich sehr bald als Fehlplanung, die nur die Profitgier der Verantwortlichen unterstrich. Die einzelnen Wohnzellen waren wie in einem Gefängnistrakt nur von außen und über vorstehende mit Treppen verbundene Balustradengänge betretbar. Eine abgemagerte, blasse weibliche Gestalt verließ gerade eine dieser Maisonetten. Weiß gebleichtes Haar machte die Frau noch blasser. Das weit geschnittene im Wind flatternde Beinkleid ließ für einen Windzug lang die knochige Figur  der Frau im Gegenlicht der untergehenden Sonne erkennen. Auf dem kurzen Weg, vom zweiten Wohnblock die Treppe hinunter zum Parkplatz, versuchte sie mehrfach, sich mit zitternden Händen eine Zigarette anzuzünden, was ihr aber erst im Auto, einem uralten Opel, gelang. Automatisch, wie geistesabwesend, stellte sie das Autoradio an und starrte mit leeren Augen geradeaus. Sie bewegte sich nicht. Ihr Gesicht wirkte wie aus Wachs modelliert; ein Kopf ohne Gedanken oder überhäuft mit einer Gedankenfülle; ein zerstörtes Ich.

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Die Geschichte der Herren von Brempt, lokalhistorische Abhandlung, NK Druckwerkstatt - Eigenverlag, Gützenrath 1973, 172 Seiten, 1. Auflage 50 Exemplare,  2. Auflage 2004, 50 Exemplare á 25,- € 

In der vorliegenden Arbeit wird versucht, einen Beitrag zur Maas Niederrheinischen Geschichte zu liefern. Während des 12. – 16. Jahrhunderts war das Geschehen im Maas Niederrheinischen Raum vielfach mit dem Geschlecht der Herren von Brempt verbunden, das durch seinen verzweigten Besitz maßgeblichen Einfluss auf die lokalen Auseinandersetzungen ausübte. Die Disposition dieses Stoffes wurde so gewählt, dass zunächst in groben Zügen ganz allgemein >Brempt und seine historische Bedeutung bis zum 12. Jahrhundert< wiedergegeben wird. Eine Darstellung der >Bedeutung der Herren von Brempt bis Mitte des 13. Jahrhunderts< und deren >Beziehungen zum Kölner Domkapitel und zur Niederkrüchtener Kirche< folgt. Anschließend wird >der Zerfall des Hauses Brempt< und >der Übergang der Güter und „Mannen“ an das Herzogtum Geldern< beschrieben, wobei dem ursprünglichen Brempter Stammhaus bei Niederkrüchten und dessen weiteren Besitzern besondere Beachtung geschenkt wird. Bei den seit dem 13. Jahrhundert in Lehnsabhängigkeit geratenen Bremptern werden dann >verschiedene Familienzweige< weiterverfolgt, soweit mir dies nach den heute noch vorhandenen Unterlagen in Literatur und Archiven möglich war. Den weit verzweigten im Maas Niederrheinischen Raum liegenden >Brempter Höfen< wird ein besonderes Kapitel gewidmet. Neben der niederrheinischen Brempter Linie wurde auch die >flandrische Linie der Familien van der Braempt< mit Quellen- und Urkundenangaben belegt, da auch diese Familie wappenkundlich Aufschluss gibt über die Familienzusammenhänge der in  Niederkrüchten ursprünglich belegten  Brempter Familienmitglieder. Über die verwendeten Quellen sei Folgendes gesagt: Für die vorliegende Arbeit wurden die bereits veröffentlichten Texte herangezogen. Hauptsächlich aber wurden die bereits veröffentlichten Quellen und Urkunden aus den Urkundenbüchern benutzt. Diese Arbeit stützt sich ferner auf noch nicht veröffentlichtes und teilweise noch nicht verwertetes Material. Zur Ergänzung wurde die lokalgeschichtliche Literatur des linken Niederrheins vergleichend hinzugezogen. Zur Orientierung wird auf das folgende Verzeichnis der benutzten Quellen, Urkunden und Textstellen in der bereits veröffentlichten Literatur verwiesen. Handschriftliches Material wurde als Ergänzung zu den gedruckten Quellen herangezogen.

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flüchtige Begegnung in St. Wendel, Roman, PC Druck, Eigenverlag, Niederkrüchten 2004, 108 Seiten, Auflage 50 Exemplare Hand gebunden und signiert, á 12,00 €

In dem vorliegenden Roman erzählt M. A. Jülicher die flüchtige Begegnung zweier Menschen, und die daraus resultierenden Konsequenzen für das zukünftige Leben eines alternden Radwanderers, dem diese Begegnung in St. Wendel zur Schicksalsfrage wird, und der sein zukünftigen Leben danach total auf den Kopf stellt.

In den letzten zwanzig Jahren bin ich schon so manches Mal mit Freunden durch Deutschland geradelt; durchs Allgäu im Süden und über Rügen im Norden, durch die Lüneburger Heide im Westen ebenso wie Elbe aufwärts vom Elbsandstein Gebirge bis nach Magdeburg. Und während der Osterferien zweitausendvier zog mich eine magische Kraft in den Südwesten, so, als hätte ich hier einen Auftrag zu erfüllen, dem ich mich nicht verschließen könnte. Aus der Vielzahl der Verquickungen, der flüchtigen Reiseerlebnisse und zufälligen Begebenheiten bei all meinen Radwanderungen durch Deutschland ist mir im Nachhinein diese eine in besonderer Erinnerung geblieben. Es war eine Reise ins Ungewisse, über Internet, Messtischblätter und Radwanderkarten mit der entsprechenden Fachliteratur vorher genauestens geplant, aber dennoch voller Unwägbarkeiten und Überraschungen. Eigentlich war diese Radwanderung für eine bestimmte Gruppe geplant, die mich auf meinen Wanderungen durch Deutschland schon häufig begleitet hatte, die aber, in die Jahre gekommen, immer weniger Interesse für solche Art Aktivitäten zeigte und von daher eben stetig kleiner wurde. Als Treffpunkt wurde gleichzeitig der Ausgangspunkt der Radwanderung gewählt und öffentlich ausgeschrieben: Trier; Saarstraße einhundertdreiunddreißig, Hotel Alte Villa. Das Hotel ist eine knappe Viertelstunde Fußweg vom historischen Marktplatz in Trier entfernt. Dabei führt die Saarstraße unmittelbar bis auf die Neustraße, in deren Verlängerung der Marktplatz mit den für die Gastronomie und Geschäftswelt umgebauten mittelalterlichen Bürgerhäusern und an deren Endpunkt die >Porta Nigra<, das besterhaltene Stadttor der Antike, liegen. Wie bei einer Sternfahrt sollten wir uns hier treffen. Große Reiselust beseelte mich bei meiner Abreise in den Südwesten nicht. Von Westen her braute sich ein für diese Gegend und Jahreszeit typisches Unwetter zusammen. Tief hängende Wolken konnten sich jeden Moment ihrer feuchten Regenergüsse entladen.

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  Chronik, Schule für Lernbehinderte der Gemeinde Schwalmtal, PC Druck Eigenverlag, Schwalmtal 2002, 232 Seiten, Auflage 100 Exemplare, herausgegeben von Martin König und Manfred A. Jülicher, á 30,- €

 

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100 Jahre Raiffeisen-Warengenossenschaft Schwalm-Nette eG, lokalhistorische Geschäftschronik, Druckerei Schmitz, Brüggen 1996, 40 Seiten, Auflage 5000 Exemplare, á 5,- €

Die Gründung der Molkereigenossenschaft 1896                                                                           

Es ist schon eigenartig, ja fast widersprüchlich, wenn Landwirtschaft treibende Ackerer, die kein Geld haben, aber Kredite wollen, sich zu einer Genossenschaft zusammenschließen, um beides zu erhalten. Und genau das haben vor 100 Jahren 34 beherzte und mutige Ackerer aus Niederkrüchten und Umgebung getan. Ihr Eigenkapital war ihre Arbeit für die gemeinsame Sache und die daraus resultierende Genossenschaftsidee. Gegenseitiges Vertrauen war die Geschäftsgrundlage. Der eingezahlte Geschäftsanteil von drei Mark garantierte die Mitgliedschaft und gleichzeitige Haftung für das Ganze, für die Sache. Dem 1896 gegründeten Molkereigenossenschaftsverein GmbH gehörten bei der Gründung folgende Ackerer an: Ryx Leonhard 1896-1926 (Blonderath, Welters Hermann 1896-1907 (Varbrook), Heynckes Johann Peter 1896-1902 (Elmpt), Welters Peter 1896-1912 (Niederkrüchten), Consoir Johann Gerhard 1896-1902 (Oberkrüchten), Inderschmitten Wilhelm 1896-1915 (Niederkrüchten), Vosdellen Jakob 1896-1949 (Ryth), Rütten Theodor 1896-1898 (Oberkrüchten), Smets Bartholomäus 1896-1926 (Oberkrüchten), Stypertz Wilhelm 1896-1914 (Merbeck), Birx Johann 1896-1906 (Tetelrath), Michiels Johann Heinrich 1896-1918 (Merbeck), Feger Martin 1896-1915 (Tetelrath), Inderschmitten Bertrand 1896-1919 (Tetelrath), Lütters Wilhelm 1896-1901 (Merbeck), Lütters Josef 1896-1912 (Merbeck), Smets Josef 1896-1916 (Birth), Schüren Gerhard 1896-1947 (Birth), Booms Heinrich 1896-1931 (Gützenrath), Mewihsen Hermann 1896-1899 (1896-Dam), Schmitz Christian 1896-1916 (Birth), Schütgens Jakob 1896-1939 (Birth), Henrix Matthias 1896- 1923 (Birth), Coenen Peter 1896-1939 (Oberkrüchten), Stypertz Peter 1896-1928 (Oberkrüchten), Klinkummer Bartholomäus 1896-1917 (Oberkrüchten), Consoir Johann Heinrich 1896-1897 (Oberkrüchten) Scheepers Johann 1896-1923 (Oberkrüchten), Vyvers Peter Hermann 1896-1912 (Boscherhausen), Vosdellen Peter 1896-1929 (Varbrook), Stevens Wilhelm 1896-1919 (Oberkrüchten), Smets Johann Heinrich 1896-1938 (Oberkrüchten), Zieglers Heinrich 1896-1900 (Bürgermeister von Niederkrüchten), Paulsen Wilhelm 1896-1938 (Birth)

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Leeve en Kroechte, Mundarttexte von Niederkrüchtener Heimatfreunden, zusammengestellt, verschriftet und herausgegeben von Manfred A. Jülicher, Druckerei Ecken, Schwalmtal 1995, 54 Seiten, Auflage 200 Exemplare, á 5,- €

Vorwort:                                                                                                                                                                                                                          

Obwohl Niederkrüchten geografisch und politisch als Einheit betrachtet werden muss, bildet die hiesige Bevölkerung ethnologisch spätestens seit den Jahren unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg kein einheitliches Bild mehr. Dies wird insbesondere im Bereich der für Niederkrüchten früher einmal typischen Mundart deutlich, die heute mit auslaufendem 20. Jahrhundert nur noch von einem äußerst geringen Prozentsatz der in Niederkrüchten wohnenden Bevölkerung gesprochen wird, beziehungsweise überhaupt noch gesprochen werden kann. Aus der historischen Zusammengehörigkeit des Ortes Niederkrüchten zu zeitweise unterschiedlichen Sprachräumen und durch die Zusammenfassung zum Beispiel verschiedener Kirchspiele zu einheitlichen Schulbezirken (seit 1870) oder durch die Heirat von Niederkrüchtener Mundart Sprechenden mit Ortsfremden oder zugezogenen Ausländern ist die Niederkrüchtener Mundart keine einheitliche und heute an den jeweils Mundart Redenden gebunden und ausgerichtet. Grund dafür sind auch die in den 60er Jahren entstandenen Neubaugebiete innerhalb Niederkrüchtens mit überwiegend Neubürgern aus dem Ruhrgebiet und den umliegenden Großstädten Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf, die wiederum auch ihre eigene Mundart sprechen und in die hiesige Mundart einfließen ließen. Dadurch bedingt wird heute in Niederkrüchten allgemein eine aus allen Sprachelementen resultierende neue Mundart gesprochen, die sich derzeit allmählich zu einer neuen entwickelt und auch die Vielfalt der Zugezogenen mit ihrer Mundart widerspiegelt. Weniger vermischt hat sich die Mundart der bereits Ende der 40er Jahre nach Niederkrüchten gekommenen Mittel- und Ostdeutschen, deren Kinder zwar schon in Niederkrüchten die Volksschule besuchten, deren Sprachgewohnheiten und Dialekte aber weitgehend im familiären Bereich weiter gesprochen wurden und kaum Einfluss auf die hiesige ursprünglich gesprochene Sprache genommen haben. Während noch in den 50er Jahren in den acht bestehenden Volksschulen Mundart gesprochen wurde, hörte dies Anfang der 1960er Jahre, bedingt durch die bereits erwähnten Neubaugebiete, wegen der Verständnisschwierigkeiten zwischen Neubürgern und Alteingesessenen in den Schulen spätestens seit Mitte der 60er Jahre auf. Es schien dem Verfasser daher wichtig, Mundarttexte von Niederkrüchtener Heimatfreunden aufzuzeichnen, bevor diese Spracheigenheiten dieses Ortes ganz in Vergessenheit geraten.             

Niederkrüchten, den 4. Dezember 1995

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100 Jahre Volksbank Rheydt, lokalhistorische Geschäftschronik, Druckerei Weidenstraß, Rheydt 1995, 48 Seiten, Auflage 5000 Exemplare, á 5,00 €

Die Historie einer Bank lässt sich nur abgerundet darstellen, wenn man die gesellschaftspolitischen Verhältnisse vor ihrer Gründung kurz umreißt.

Nach dem Sturz Napoleons wurden auf dem Wiener Kongress die politischen Verhältnisse in Europa neu geordnet. Die zunächst in zwei Teilen verwalteten Rheinlande wurden 1830 zur Rheinprovinz zusammengeschlossen. Die von Napoleon getroffenen Landeseinteilungen blieben weitgehend bestehen. So gehörten neben Mönchengladbach, Rheydt, Giesenkirchen und Schelsen zum Beispiel auch Liedberg als kleinste von 14 Bürgermeistereien zum Kreis Gladbach, wobei Giesenkirchen mit Schelsen, Korschenbroich, Kleinenbroich und Liedberg einen Bezirk bildeten. Auf der von 1839 - 1841 erbauten Landstraße von Neuss nach Rheydt über Glehn, Liedberg und Giesenkirchen verkehrte nun eine neue Wagenpost. Die zu Beginn des vorigen Jahrhunderts deutlich erkennbaren Anzeichen eines ersten Aufblühens der ländlichen Gewerbebetriebe, sowie der Leinen- und Tuchindustrie resultierten ausschließlich aus der traditionellen Beziehung der ländlichen Hausweber und Landwirte zu den städtischen Auftraggebern in und um Mönchengladbach, wo das Leinen- und Tuchgewerbe am frühesten beheimatet war. Obgleich hier schon früh Manufakturen und Fabriken entstanden, herrschte das >Verlagssystem< dennoch weiter. Man erhielt von den Fabrikanten Garn, die >Ketten< und die >Spulen< mit dem Einschlaggarn. Daraus stellte man zu Hause, Leinen, Wollzeug für die Gladbacher Unternehmer oder Seide und Samt für Krefelder Kaufleute her. Der durch die Kontinentalsperre unter Napoleon erreichte leichte Aufschwung ging spätestens mit dem staatlich geförderten Freihandel unter Preußen wieder verloren, als die englischen, maschinell erstellten Produkte den Markt überschwemmten. Dazu kam die aus Amerika eingeführte Baumwolle.

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100 Jahre Volksbank Schwalmtal, lokalhistorische Geschäftschronik, Druckerei Ecken, Schwalmtal 1994, 72 Seiten, Auflage 4000 Exemplare, á 5,- €

(Zitat S. 21): "Vollen Ersatz für die schlechte Wirtschaftslage mit dem ausgehenden 19. Jahrhundert in und um Niederkrüchten und Waldniel entstand in der neu gegründeten Tonziegelindustrie. Der Industrielle Schlüter aus Brüggen führte statt der traditionellen Holzziegel die Tonziegel ein. Diese fanden sofort reißenden Absatz. Fünf Fabriken im Schwalmtal sorgten für einen erneuten Aufschwung mit etwa 200 Beschäftigten. Die Faszination des Eisenbahnzeitalters hatte zwar auch die Gemeinden der unter Preußen gebildeten Landkreise >Crefeld und Erkelenz< wegen des damit erhofften Nutzens erfasst, jedoch blieb man sich bei aller Aufgeschlossenheit für den damals einsetzenden Handel, der Industrialisierung und Verkehrserschließung durchaus der unverzichtbaren agrarischen Bedeutung und der Leinenherstellung in den Orten Niederkrüchten und Waldniel für die damalige Lebenserhaltung bewusst. Bereits 1882 wurde der rheinische Bauernverein unter Felix, Freiherr von Loe gegründet und eine völlig neue Agrarentwicklung im hiesigen Grenzraum in Angriff genommen. Dazu kamen wichtige Verbindungsstraßen, die Niederkrüchten und Waldniel mit den weiteren Orten der Umgebung verbanden. Neben Textil- und Tonziegelindustrie und der Landwirtschaft traten gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Waldniel die Röhren- und Metallindustrie, mit dem 1919 von Rösler übernommenen Drahtwerk von Becker. Als Antwort auf Bismarcks >Maigesetze< formierten sich besonders die Katholiken der Orte Niederkrüchten und Waldniel enger zusammen und es entstand der feste Wille, in Waldniel u eine neue Kirche, ein neues Krankenhaus, in Niederkrüchten eine zweite Vikarie, ein neues Krankenhaus und eine wehrhafte Mauer um Pastorat und Kirche zu errichten. Spätestens zu dieser Zeit, der Zeit eines neuen Aufschwungs, hätten die Handwerker, Landwirte....

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Bau- und Kirchengeschichte von St. Bartholomäus Niederkrüchten Lose Blätter Sammlung, Niederkrüchtener Druckwerkstatt Eigenverlag, Niederkrüchten 1987, 73 Seiten 50 Exemplare, á 5,- €, (gebundene Neuauflage 20,- €)

Die vorliegende Schriftenreihe der Niederkrüchtener Druckwerkstatt ist als >Lose-Blatt-Sammlung< konzipiert und soll erst später als Buch gedruckt werden, da zurzeit immer noch neue nicht gedruckte und unveröffentlichte Quellen, Briefe und mündliche Aussagen diese Arbeit bereichernd beeinflussen. Dadurch besteht die Möglichkeit der ständigen Korrektur und Erweiterung der vorliegenden Arbeit. Im Folgenden ist das dem Verfasser zurzeit bekannte Material ausgewertet und schriftlich dargestellt worden. Die Arbeit ist also keineswegs abgeschlossen, was in der >Losen - Blatt - Sammlung< schließlich auch zum Ausdruck kommt. Möge diese Arbeit zu weiterem Forschen anregen, damit die sicherlich noch reichlich vorhandenen Lücken zur Bau- und Kirchengeschichte von St. Bartholomäus Niederkrüchten im Laufe der Zeit geschlossen werden können.

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Die verpasste Gegenwart, Roman, Druckerei Ecken, Schwalmtal 1981, 65 Seiten, Auflage 500 Exemplare, á 14,00 €

Peter Schumacher legt in dieser Arbeit Gedanken nieder, wie sie von vielen, vielleicht von allen Menschen dieser Zeit - zumindest manchmal - gedacht, aber nicht zum Ausdruck gebracht werden. Es hat mich gefreut, dass ich - besonders in diesem Fall - als langjähriger Freund Schumachers seinen Gedanken ein paar Sätze der Einführung zum Text voranstellen darf. Peter Schumacher, ein Mensch wie jeder andere, ist von Hause aus weder Schriftsteller, noch hat er in sonst irgendeiner Form etwas mit Literatur zu tun. Er geht einem ganz normalen bürgerlichen Beruf nach und sieht nüchtern das, was Viele unter uns täglich erleben, aber nicht auszudrücken wagen. Nichts anderes als >Alltagskost< soll hier verkauft werden, wobei das Schicksal Schumachers selbst exemplarisch wie eine Insel dargestellt wird, um die herum ihn das Meer vom Festland trennt. Dabei geht es Schumacher nicht um die Beschreibung eines Bildes der unmittelbaren Umwelt eines Jedermann, er lässt vor allem auch seine eigenen Gefühle in diese Arbeit einfließen. Er spürt deutlich die klaffende Lücke zwischen dem, was er gerne möchte, der Sehnsucht nach Selbstverwirklichung, der Frage, was wäre, wenn? und dem, was ist - der Wirklichkeit! Dabei sieht er den steten Zerfall seiner Umwelt unaufhörlich weitergehen und die zunehmende Leere in den Beziehungen seiner Mitmenschen, die keine Bindung mehr wollen. Zugleich beobachtet er im politischen Raum, wie im Zwang des Zusammenlebens auf unserer klein gewordenen Erde die Versuchung, Einzel- und Staatsinteressen durchzusetzen eher zunimmt als das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung wachsen würde. Dabei spielt unter Anderem auch die extreme und verantwortungslose Berichterstattung unserer Medien eine entscheidende Rolle, wenn diese zum Beispiel von der Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion berichten und gleichzeitig die Autoschlangen an deutschen Tankstellen melden. Das große Experiment >Mensch!< sieht Schumacher als gescheitert an. Der Mensch ist Individuum und Gemeinschaftswesen zugleich: Darin liegt seine Tragik. In einzeln datierten Abschnitten werden Zeitepochen im Leben Schumachers wiedergegeben, die Viele unter uns in ähnlicher, wenn nicht sogar gleicher Form, durchlebt haben oder gerade durchleben müssen. Das Besondere an Schumachers Lebensweg ist die ständige Suche nach Möglichkeiten eines "Dennoch - Zusammenlebens<, eines Lebens als Individuum in einer >Dennoch - Gemeinschaft<. Dabei wird das Leben Schumachers, bedingt durch besondere familiäre Tragik, vom Tod geprägt. Aber auch diese Tragik trifft nicht nur Peter Schumacher, sondern irgendwann auch wiederum jedermann... .

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St. Antonius Eremyt, der Heilige der Entsagung, Legende, PC Eigendruck, Niederkrüchtener Druckwerkstatt, Gützenrath 1980, 26 Seiten, Auflage 10 Exemplare, á 5,- €

Die vorliegende Schrift entstand aus Anlass des 550jährigen Bestehens der Schützenbruderschaft vom heiligen Antonius Eremyt 1430 e. V. Niederkrüchten. Der Schrift liegen in enger Anlehnung an den Urtext die Unterlagen von René  Fülöp - Millers zu Grunde über: >Die, die die Welt bewegten<. Im Westen, wo das Mönchstum später seine größte kulturelle Bedeutung bekam, wurde es durch die außergewöhnliche Ausstrahlung eines Buches über den heiligen Antonius Eremit weitgehend beeinflusst. Es war die >Vita Sanct Antonii< des katholischen Kirchenlehrers Athanasius, eines jener Bücher, deren Einfluss das Antlitz der Welt veränderten. Athanasius, der selber von den zwanzig Jahren seines Exils sechs Jahre als Eremit unter Eremiten in der ägyptischen Wüste verbrachte, war ein Bewunderer und Freund des heiligen Antonius von Coma, dessen wundersames christliches Leben er in der >Vita Sanct Antonii< beschreibt. Der heilige Antonius, in der Kirchengeschichte auch der Große genannt, war Begründer und Patriarch des Mönchtums. Nach ihm sind die Antonianer (Antoniter) benannt als Spitalpfleger. Ebenfalls nach dem Eremiten benannt ist das Antonius Kreuz in Form eines T.

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Geschichte der St. Antoniusbruderschaft, Vereinschronik 1430 - 1980, Druckerei Ecken, Schwalmtal 1980, 60 Seiten, Auflage 1000 Exemplare, á 5,00 €

Bruderschaften waren ursprünglich rein kirchliche Organisationen und schon im 4. Jahrhundert bekannt. Sie waren Vereinigungen, welche sich zu besonderer Frömmigkeit und zu guten Werken verpflichteten. Zu besonderer Blüte gelangte das Bruderschaftswesen in der Gotik, in der die Bruderschaften die Namen großer Heiligengestalten wie die des heiligen Antonius Eremyt tragen. Diese Art der Bruderschaften blieb bis in unsere Zeit in mehr oder weniger stark veränderten Organisationstypen erhalten. Darüber hinaus bildeten sich im 14. und 15. Jahrhundert Schützengilden, die zunächst mit den rein kirchlichen Bruderschaften nichts gemein hatten. Sie entstanden ursprünglich in Städten, die intensiven Handel trieben und ein besonderes Interesse daran hatten, ihre durch das Raubrittertum gefährdeten Kaufleute zu schützen. Aus der Mitte der Bürgerschaften erwuchsen Gilden, welche schließlich ihre Heimatstadt vor den Raubüberfällen der Ritter bewahrten und in zahlreichen Fehden zur Verteidigung auszogen. Ihre gefährlichste Waffe war die den Rittern überaus verhasste Armbrust, die dem klassischen Kampfe von Schwert, Speer und Schild strategisch ein Ende setzte. Für unsere Heimat kann als besonderer Förderer der Schützengilden Johann I. von Heinsberg erwähnt werden, der auch dafür sorgte, dass sich überall in seinem Lande derartige Zusammenschlüsse wehrfähiger ...  .

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Dr. Wilhelm Lindemann, Sonderdruck aus Heimatbuch 1978 des Kreises Viersen, Druck Kühlen, Mönchengladbach 1978, 11 Seiten, Auflage 50 Exemplare, á 2,- €

Wenn man in Niederkrüchten den Namen Wilhelm Lindemann nennt, so wird bestenfalls gefragt, ob es sich dabei um denselben handelt, nach dem die Dr.-Lindemann-Straße benannt wurde. Wenige Niederkrüchtener wissen, dass Wilhelm Lindemann Pastor in der Pfarre St. Bartholomäus Niederkrüchten war und 1879 auf dem Niederkrüchtener Friedhof beerdigt wurde. Ein etwas abseits stehender Grabstein mit einer Statue >vom guten Hirten<  nach zeitgenössischem Geschmack war bis 1953 die einzige sichtbare Erinnerung an Lindemann. Als man im Jahre 1953 die frühere Kirchstraße in Dr.-Lindemann-Straße umbenannte, wurde ein erster Versuch gemacht, die Verdienste Wilhelm Lindemanns als Pastor in Niederkrüchten, Seelsorger, Philologe und Lehrer, Literaturhistoriker, Politiker Dichter und Heimatkundler zu würdigen und in Erinnerung zu rufen. In der Niederschrift über die Sitzung des Rates der Gemeinde Niederkrüchten vom 13. November 1953 heißt es: Punkt 6 der Tagesordnung: Am 17. 12. diesen Jahres jährt sich, so berichtete der Vorsitzende, zum 125. Mal der Geburtstag des Oberpfarrers Dr. Lindemann, der von  1868 - 1879 als Seelsorger in Niederkrüchten wirkte und auf dem hiesigen Friedhof seine letzte Ruhestätte fand. Dr. Lindemann war von 1870 - 1879 Mitglied des Preußischen Landtags und hat sich als Gelehrter, Literaturhistoriker und Politikerhervorragende Verdienste erworben. Zu seiner Ehrung wurde auf Vorschlag des Vorsitzenden und einstimmigem Beschluss des Rates die Straße von Haus Schmitz in Niederkrüchten Nr. 31 an der Kirche vorbei bis zur Schule künftig Dr.-Lindemann-Straße genannt. Wilhelm Lindemann wurde am 17. Dezember 1828 als Sohn der Eheleute Johann Heinrich Lindemann und Katharina Clüver in Schonnebeck in der Pfarrei Stoppenberg bei Essen geboren. Erste wissenschaftliche Ausbildung erhielt er...

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Abriss über die historischen Zusammenhänge der Familien Bonsels, Familiengeschichte mit allen Stammtafeln, Niederkrüchtener Druckwerkstatt,  Niederkrüchten 2007, 81 Seiten, 2. Auflage 50 Exemplare, á 20,- €

Es ist das ausdrückliche Ziel dieser Schrift, mit dem >Abriss über die  Geschichte der Familien Bonsels< die historischen Zusammenhänge der einzelnen Familienmitglieder untereinander zu klären und Beziehungen zu den Orten herzustellen, aus denen die Familien kamen. Vorrangig werden dabei die lokalen Begebenheiten der Gemeinde Niederkrüchten gesehen, mit denen maßgebliche Vertreter dieser Familie verbunden waren. Die bisherigen Veröffentlichungen über die Familien Bonsels beziehen sich auf die Deutung des Namens Bonsels, auf die Geschlechter Bonseler, von Bonseler, von Bonsell oder Bonsloe, auf die mögliche Herkunft des Namens und der ursprünglichen Ahnen um den Schriftsteller Jakob Ernst Waldemar Bonsels. In dieser Arbeit sollen die historischen Zusammenhänge dargestellt werden unter besonderer Berücksichtigung der Niederkrüchtener Lokalgeschichte. Die Ahnentafeln der Bonsels und einiger Nebenlinien sollen Aufschluss geben über die verwandtschaftlichen Beziehungen der Familienmitglieder untereinander.

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Niederkruechten in alten Ansichten, historischer Fotoband, Druck Europäische Bibliothek, Zaltbommel (NL)1977, 120 Bildseiten (Einzelstück) à 50,00 €

Die vorliegende Dokumentation will in besonderem Maße einen Eindruck des Ortes aus der Zeit von 1880 - 1930 vermitteln. Der Charakter der Niederkrüchtener Dörfer war während dieser Zeit noch weitgehend geprägt von den Kirchen in Elmpt, Merbeck, Nieder- und Oberkrüchten. Daher werden in dieser Bilddokumentation zunächst Abbildungen aus den alten Kirchenbezirken gezeigt. Große Persönlichkeiten der damaligen Zeit schließen sich an. Ein weiterer Teil ist den Schwalm Mühlen gewidmet. Typische Erwerbsquellen der Jahrhundertwende folgen. Zum Schluss werden die zahlreichen Vereine und das Brauchtum gewürdigt.

Auflage vergriffen seit 1985

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15 Jahre Junge Union des Kreises, Chronik der Jungen Union Erkelenz, Geilenkirchen und Heinsberg, H. Girkes, Übach-Palenberg 1973, Auflage 500 Exemplare,

Grußwort des Parteivorsitzenden: Heinrich Meuffels (MdL), Kreisvorsitzender der CDU Heinsberg

Wenn wir 15 Jahre in der Geschichte der CDU des Kreises zurückblicken, richtet sich dieser Blick auch immer auf die Junge Union, Sie war ständig eine Begleiterin, die drängte, mahnte, und manchmal harte Kritik übte. Ich denke zurück an die Gründerjahre, wo mit viel Elan und Begeisterung, aber mit wenigen finanziellen Mitteln die Organisation aufgebaut und zu verbreitet wurde. Die Verantwortlichen scheuten über all die Jahre hinweg weder Mühe noch Arbeit für die Unterstützung der Partei Die Junge Union hat in den Beratungen und Diskussionen stets ihren Mann gestanden, so dass sie in der Öffentlichkeit als starke politische Kraft gebührende Beachtung fand. Wir alle sind ja irgendwie vom Geist der Jungen Union mitgeprägt worden und hoffen, diese innere Haltung, die sich ständig um die Reform der Partei müht,, nicht zu verlieren. Im Grunde gab es nie ein Gegeneinander von Jung und Alt, wohl aber verschiedene Meinungen, die diskutiert wurden, um dem gemeinsamen Ziel zu dienen. Auch heute empfindet sich die Junge Union nicht als Partei neben oder in der Partei, sondern als Mitstreiterin im Bemühen um die Verwirklichung unseres Programms und unserer Aufgabe für die Mitbürger.

das Buch ist vergriffen, siehe Belegexemplare,

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Stiftung Gerards, Kunstsammlung des Kreises Heinsberg, Druckerei des Kreises, Heinsberg 1972,31 Seiten, Auflage 500 Exemplare  à 5,00 €

Vortrag von Manfred A. Jülicher zur Eröffnung der Ausstellung >KUNSTSAMMLUNG DES KREISES HEINSBERG< im Pädagogische Zentrum Heinsberg am 4. November 1972:  "Die hier gesammelten Grafiken zeigen einen groben Überblick der Kunstrichtungen nach 1945. Man spricht zum einen von der modernen, zum anderen von der aktuellen Kunst. Will man sich über diese Begriffe unterhalten, so sind diese als solche zunächst zu definieren. Aktuelle Kunst? Was ist das? Was moderne Kunst ist, darüber hat jeder klare  -  wenn auch sehr unterschiedliche  -  Vorstellungen. Für den einen heißt >modern<: Picasso, Kokoschka oder Marini (siehe Stiftung Gerards) und für die anderen heißt das: Warhol, Vasarely oder zum Beispiel Indiana (siehe ebenfalls Stiftung Gerards). Hier wird bei den Vorstellungen der Kunstkonsumenten über >moderne Kunst< bereits die Reichweite des Konfliktes spürbar. Die Mehrheit der Kunstinteressierten entscheidet sich mit Sicherheit für moderne Kunstvertreter wie Picasso, usw. Natürlich akzeptiert man auch Kunstbereiche der zum Beispiel der Kinetik, der pop - art uns., aber dies sind sozusagen Kunstrichtungen minderer Qualität und im Augenblick auch nur für eine mindere Verbraucherschicht erreichbar. Schließlich hat man von der Kunst, mit der man täglich umgeht, seine festen Kriterien. Und gerade hier soll die Kunstsammlung des Kreises Heinsberg, die zurzeit aus der >Stiftung Eugen Gerards <und den Leihgaben einiger privater Sammler besteht, ihren ganz bestimmten Zweck erfüllen. Die Kunstsammlung soll informieren, soll allen Bürgern im Kreis Heinsberg einen Überblick geben über die Schaffensperioden innerhalb des modernen Bereiches der zeitgenössischen bildenden Kunst.

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